Fr, 20.3.26, 14–15 Uhr, Messestand Verband deutscher Schriftsteller
In „Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise“ (Kjona Verlag, März 2026) nimmt Marisa Becker die apokalyptischen Narrative der Klimadebatte auseinander.
Dürfen wir in dieser Welt noch Kinder kriegen?
Elternschaft war noch nie so politisch wie heute. Und sie stand noch nie unter einem solchen Rechtfertigungsdruck. Unter welchen Bedingungen dürfen wir unseren Kindern eine Welt zumuten, in der ganze Länder im Meer versinken? Wie begleiten wir sie ehrlich und auf Augenhöhe, ohne ihnen den Mut zu nehmen? Was erzählen wir ihnen über ihre Zukunft?
Marisa Becker, Klimajournalistin und Mutter, setzt mit ihrem Essay ein gesellschaftliches Statement, das für Diskussionsstoff sorgt. Kühn und kenntnisreich argumentiert sie, warum es Kinder und mutige Eltern braucht, um die Klimakrise zu überleben.
„Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise“ ist der siebte Band der Reihe »Briefe an die kommenden Generationen«. Hier nehmen spannende zeitgenössische Autor*innen die Gegenwart in den Blick und entwerfen Visionen für eine bessere Welt von morgen. Die in Briefform gehaltenen Essays verbinden Analyse und Emotion auf eine ganz eigene Weise – bisher sind in der Reihe Texte von Gabriele von Arnim, Markus Gabriel, Linus Giese, Stefanie de Velasco, Mareike Fallwickl und zuletzt Emilia Roig erschienen.
In „Kindheit am Kipppunkt: Wie wir unsere Kinder stärken, die Zukunft gestalten und im Alltag Halt finden“ (2026) von Veronika Rivera stehen Beziehung, Haltung und Verbundenheit im Zentrum. Die Autorin, Landschaftsökologin und dreifache Mutter, verbindet persönliche Erfahrungen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und zeigt, was Eltern stärkt und Kinder wirklich resilient macht. Eine vielseitige Toolbox mit Impulsen zu Selbstfürsorge, Klimaresilienz, mentaler Gesundheit, kindlicher Entwicklung, ökologischer Elternschaft und alltagstauglicher Bewältigung macht das Buch zu einer feinfühligen und zugleich empowernden Lektüre. Ergänzt wird der Text durch Erfahrungsberichte und Beiträge von Expert*innen und Stimmen aus dem Klima- und Pädagogikkontext, darunter Ruth Abraham, Milena Glimbovski und Lea Dohm.
Marisa Becker, 29, freie Journalistin und Content Creatorin, ist eine der führenden Stimmen im deutschsprachigen Raum zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die gebürtige Wiesbadenerin studierte Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Leipzig und begann schon während ihres Studiums, als freie Redakteurin für unterschiedliche Medien zu arbeiten, darunter detektor.fm und Deutschlandfunk. Auf ihrem Instagram-Kanal @mysustainableme versorgt sie ihre Community mit Wissen rund um die Klimakrise. Der Kanal war 2024 für den Umweltmedienpreis der Deutschen Umwelthilfe nominiert. Sie hostet seit 2019 den Podcast Fairquatscht. Becker ist Mutter von zwei Kindern und lebt bei Leipzig.
Veronika Rivera, 35, ist freie Journalistin und Landschaftsökologin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Schnittstelle von Elternschaft, Klimakrise und mentaler Gesundheit. Sie studierte Naturschutz und Journalismus an der Hochschule Anhalt und der Deutschen Journalistenschule und lebt heute mit ihrer Familie in Spanien, wo sie eine ökologische Landwirtschaft betreibt. Neben ihrer Aufgabe als Pressereferentin schreibt sie für Fachmedien im Klima- und Naturschutzbereich, tritt als Speakerin auf und engagiert sich u. a. im Bündnis Klimapsychologie und im Netzwerk Klimajournalismus. 2023 erschien ihr E-Book zur Klimakommunikation mit Kindern. Sie ist Mutter von drei Kindern.

Eine Veranstaltung der Klimabuchmesse im Rahmen von Leipzig liest.
Die Veranstaltung findet am Messestand Verband deutscher Schriftsteller statt. Hier gibt es eine Übersicht zur Anreise.
Zu den Büchern:

Dürfen wir in dieser Welt noch Kinder kriegen? Elternschaft war noch nie so politisch wie heute. Und sie stand noch nie unter einem solchen Rechtfertigungsdruck. Unter welchen Bedingungen dürfen wir unseren Kindern eine Welt zumuten, in der ganze Länder im Meer versinken? Wie begleiten wir sie ehrlich und auf Augenhöhe, ohne ihnen den Mut zu nehmen? Was erzählen wir ihnen über ihre Zukunft? Marisa Becker, Nachhaltigkeitsexpertin und Mutter, setzt mit ihrem Essay ein gesellschaftliches Statement, das für Diskussionsstoff sorgt. Kühn und kenntnisreich argumentiert sie, warum es Kinder und mutige Eltern braucht, um die Klimakrise zu überleben.
Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise“ (Kjona Verlag, 17.03 2026), Marisa Becker, 96 Seiten, 20 Euro

Die Klimakrise, gesellschaftliche Unsicherheit und der Alltag mit Kindern stellen viele Eltern vor neue Fragen.Was bedeutet Elternschaft in einer Welt im Wandel? Wie begleiten wir Kinder angesichts dieser Unsicherheiten so, dass sie psychisch stark, empathisch und handlungsfähig bleiben? Dieses Buch richtet sich an Eltern und Bezugspersonen, die auf der Suche nach Orientierung, Verbindung und innerer Stabilität sind – ohne in Alarmismus oder Verdrängung zu verfallen. Es vereint wissenschaftlich fundierte Informationen, persönliche Einblicke und alltagsnahe Impulse zu einem Mut machenden Kompass für Familien in Krisenzeiten.
„Kindheit am Kipppunkt: Wie wir unsere Kinder stärken, die Zukunft gestalten und im Alltag Halt finden“ (Claus Verlag, 6.01.2026), Veronika Rivera, 324 Seiten, 19.90 Euro
Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Leipzig, der die Klimabuchmesse ehrenamtlich auf die Beine stellt. Wir sind nicht kommerziell und bringen eine großen Portion Liebe zu Büchern und einer klimagerechten Zukunft mit. Dafür benötigen wir jedoch finanzielle Unterstützung. Bitte hilf uns mit einer Spende, damit wir allen Interessierten auch weiterhin eine spannende Klimabuchmesse anbieten können.
